Gesellschaft

Kreativ für die offene Gesellschaft

Ein Malbuch für Kinder.

Text: Jordi Razum

Illustration: Niels Schröder

Was für ein Land hinterlassen wir unseren Kindern? Welche Zukunft bieten wir ihnen? Diese Fragen zu beantworten ist heute dringender denn je. Es tobt ein Kampf zwischen der offenen Gesellschaft und ihren Feinden, zwischen Pluralismus und Exklusion, zwischen Solidarität und Ressentiment.  Kinder nehmen diese innere Zerrissenheit in unserer Gesellschaft wahr. Die Verbreiter von Hass, Hetze und Diskriminierung machen auch vor ihnen nicht halt. Wenn Politiker diffamierend von „Kopftuchmädchen und anderen Taugenichtsen“ sprechen, wenn Neonazis in einer Berliner U-Bahn Kinder angreifen, wenn eine rechtsextreme Partei rassistische Malbücher verteilt, dann zeigen sich darin auch die Folgen gesellschaftlicher Verrohung und kollektiver Abstumpfung. Doch sind etwa Diskriminierung und Hass die „Werte“ und „Tugenden“, die wir unseren Kindern vermitteln möchten? „Kinder sind unsere größten Lehrmeister“, stellte Theodor Herzl einst fest. Der Mensch wird unvoreingenommen allen anderen Menschen gegenüber geboren, Rassismus ist ihm unbekannt. Wenn das Wort „Jude“ auf deutschen Schulhöfen als Beleidigung ertönt und Kinder mit Migrationshintergrund ausgegrenzt werden, ist dies nicht die Schuld der Kinder selbst. Es ist die Folge ihrer Sozialisation und der Geschichten, die wir ihnen erzählen. Mit diesem Malbuch zeigen wir Kindern, dass sie vor dem vermeintlich Fremden keine Angst zu haben brauchen. Wir sind überzeugt, dass eine offene Gesellschaft, in der Herkunft, Religion und sexuelle Ausrichtung keine Rolle spielen, die Gegenwart und Zukunft unseres Landes sein sollte. Setzen auch Sie ein Zeichen für die offene Gesellschaft - mit diesem Malbuch.

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